Die
Art der Vegetation spielt im
Aquarium eine gravierende
Rolle. Die Hauptsächliche Sauerstoffzufuhr
erfolgt meist
über
das Filtersystem oder Belüftungssysteme,
dennoch produzieren auch die
Pflanzen durch die Photosynthese
der
Chlorophasen
eine erstaunliche Menge an
Sauerstoff, das den Fischen
und Filterbakterien zugute
kommt.
Ausscheidungen
der Fische die von Tierischen
Organismen stammen und ständig
im Aquarium produziert werden,
Futterreste
und und alle anderen toten
organischen Substanzen werden
von Bakterien zu anorganischen
Nährsalzen
für
die Pflanzen umgewandelt. Pflanzen übernehmen
somit auch die Rolle der Reinigung
des Wassers, und erleichtern
die
Filteration. Ein dichtes Blattwerk
bildet gute Versteckmöglichkeiten
für kleine Fische, als Ruheplatz
vieler
schlafender
Fische und natürlich die erforderliche
gegebenheit, Eier darauf abzulegen
oder dort das Nest zu bauen.
Bepflanzung
Es ist nicht ratsam Pflanzen wahllos durcheinanderzusetzen, die einzelnen
Arten werden zu kleinen Gruppen
zusammengesetzt.
Wurzeln können etwas gestutzt
werden, um sie zu schnellerem
Wachstum anzuregen.
Man
sollte die einzelnen Gewächse
nicht zu dicht nebeneinander
setzen, da diese sich im Wachstum
ausbreiten.
Die
hochwachsenden Pflanzen sollten
im hinteren Aquarienbereich
eingepflanzt werden, um die
Sicht ihrer Höhe
nicht
zu versperren. Moos und Farn
können gut an Holz angebracht
werden, indem man die Wurzel
in die Ritzen
oder
Spalten klemmt.
Pflege
Großgewachsene Pflanzen müssen reduziert werden, damit diese sich nicht
Licht und Raum wegnehmen und
dahinkümmern.
Kranke, abgestorbene und schwache
Pflanzen müssen entfernt werden.
Mulm und andere
Rückstände
müssen abgesaugt werden. Ebenso
wichtig ist der regelmäßige
Wasserwechsel und eine gute
Filterung.
Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt meist über vegetativem Weg, durch Ableger, Ausläufer,
Sproßpflanzen, Stecklinge und
Pflanzen
-Wurzelteilung. Jedoch muss
beachtet werden, das die Jungpflanze
stark und kräftig genug sein
müssen.
Licht
Dies ist sicherlich
der wichtigste Faktor, ohne
Licht würde keine Photosynthese
stattfinden und die Pflanzen
könnte
somit nicht existieren. Die
richtige Beleuchtung und die
richtige Lichtstärke und das
ideale Spektrum,
verhilft
zu gesundem Stoffwechsel und
ausreichender Assimilation.
Da Pflanzen unterschiedliche Lichteinwirkungen benötigen, ist darauf zu
achten welche Pflanze man eher
schattig
oder sonnig einsetzt.
Das
Chlorophyll wird vom rotem
und violettem Licht am stärksten
Aktiviert!
Blaugrünes
Licht durchtrinkt das Wasser
am besten, es aktiviert jedoch
das Chlorophyll am wenigsten!
Chlorophyll
ist zum Wachstum anregend wichtig.
Düngung
Pflanzen brauchen wie alle Lebewesen Nahrung! Je höher der Stoffwechsel
desto höher ist der natürliche
Bedarf
an Nährstoffen. Düngestoffe
die den Pflanzen zum gutem
Gedeihen in kleineren Mengen
zugeführt
werden,
sind mineralischen Ursprungs,
Magnesium, Mangan, Kalium,
Phosphor, Stickstoff und besonders
Eisen.
Düngemittel gibt es meist in
Flüssiger und fester Form (Tabletten),
es hat sich bewährt Düngemittel
fester
Form direkt bei den Wurzeln
einzubringen, manche Pflanzen
die weniger Wurzeln austragen
und ihre
Nährstoffe über
die Blätter aufnehmen (Wassertrinker),
nehmen Düngung in flüssiger
Form besser auf.
CO2
Kohlensäure (gelöstes Kohlendioxyd)
Pflanzen nehmen in der Tagesphase CO2 auf und geben O2 (Sauerstoff) ab.
Unter dem Einfluss der
Lichtenergie
bauen die Pflanzen aus anorganischen
Substanzen des Wassers und
Bodens mit Hilfe des
Blattgrüns
organische Stoffe (Eiweiß,
Stärke, Zucker). Da Pflanzen
zum größtenteils aus Kohlenstoff
bestehen
benötigen
diese für den Biologischen
Prozess Mengen an CO2, natürlich
können sich H2O Moleküle des
Wassers
nicht spalten, daher nehmen
Pflanzen CO2 leicht auf, wenn
es gasförmig zugeführt wird.
In der
Nachtphase
nehmen Pflanzen kein CO2 auf,
da die Lichtenergie fehlt und
somit der Vorgang nicht fortgesetzt
werden
kann.
CO2
ist einer der wichtigsten Nährstoffe
den Pflanzen zur Photosynthese
benötigen,
Ohne diese Pflanzennahrung wird es nur mühsam gelingen, prächtiges und üppiges
Pflanzenwachstum zu erreichen,
(Beachten
Sie das Kapitel; Bauanleitung
einer CO2 Anlage).
Mangelerscheinungen
und Schäden
Pflanzen
sind schwächlich und treiben
kleine gelbliche Blätter auf
langen dünnen Stielen =
zuwenig
oder falsch zusammen gestelltes
Licht
Pflanzen
sehen gut aus, aber wachsen
nur sehr langsam oder nicht
= CO2
Mangel
Pflanzen
bekommen gelbe Blätter die
anschließend glasig werden
= Eisenmangel
(Eisen- Wasserpflanzenvolldünger)
An
gelben Blättern bleibt der
Blattnerv grün = Manganmangel
Braune
und Schwarze Verfärbung der
Blätter = Eisenüberschuss
Diese
Pflanze zeigt deutliche Mangelerscheinungen,
zu sehen ist die Gelbverblassung
bis hin zur Absterbung der Blätter.
Durch
den Austausch der Leuchtstoffröhren,
Zugabe von Düngemittel und ausreichende
CO2 Zufuhr konnte diese Pflanze
bald wieder gedeihen.